Archive For 31. März 2016

Jahresprogramm Fortis Colonia 2016

Fortis Colonia

Jahresprogramm Fortis Colonia 2016

⦁ Freitag, 19. Februar, 17.00 Uhr:

Auftaktveranstaltung in den Räumlichkeiten der Prinzen Garde mit Besichtigung des Gebäudes. Vorstellung des Jahresprogramms. Referent: Dirk Wolfrum und anschließend Erläuterungen vor dem Ulredenkmal. Referent: Lewejohann
Zuvor: 16.00 Uhr Grünanlage Sachsenring. Referentinnen: Ute Becker und Barbara Naraghi. Treffpunkt: Am Trutzenberg / Sachsenring

⦁ Samstag, 19. März, 15.00 Uhr:

Fort IV und sein Umfeld (Volksgarten). Festungswerk. Referent Dirk Wolfrum, Grünanlagen. Referent: Helmut Lüssem. Treffpunkt: Eifelstraße / Eifelplatz

⦁ Samstag, 2. April, 15.00 Uhr:

Fort XII (Stammheim), Führung durch die Grünanlage
auf dem Festungswerk. Referentin: Sabine Rauchschwalbe. Treffpunkt: Am Stammheimer Häuschen, Eingang zur Grünanlage

⦁ Freitag, 13. Mai, 16.00 Uhr:

Spuren von Fort XV: Grünanlage und Parkcafé im Rheinpark. Referenten: Dieter Klein-Meynen, Henriette Meynen und Dirk Wolfrum. . Treffpunkt: Vor den Brücken am Parkcafé

⦁ Sonntag, 19. Juni, 17.00 Uhr:

Fort I (Friedenspark). Festungswerk mit Grünanlage. Referenten: Thomas Hilker und Dirk Wolfrum. Danach geselliges Zusammensein im Fort. Treffpunkt: vor dem Zugang zum Fort

⦁ Freitag, 8. Juli, 16.00 Uhr:

Fort X (Neusser Wall) mit Rosengarten. Referenten: Henriette Meynen und Dirk Wolfrum. Treffpunkt: vor dem Fort

⦁ Freitag, 29. Juli, 16.00 Uhr:

Auswirkungen der Neustadtumwallung und des Rayons in Sülz/Lindenthal (Innerer Grüngürtel). Referent: Alexander Hess. Treffpunkt: Zülpicher Straße / Haltestelle Dasselstraße / Bahnhof Süd.

⦁ Samstag, 27. August, 11.00 Uhr:

Auswirkungen des Rayons in Riehl u. a. auf das Gebäude der Flora. Referenten: Alexander Kierdorf und Kai Nilson. Treffpunkt: vor dem Eingang zur Flora

Sonntag, 11. September, 16.00 Uhr:

Fort VI (Deckstein) mit Felsengarten und weiterem Umfeld. Referentin: Henriette Meynen. Treffpunkt: Vor dem Fort

⦁ Sonntag, 16. Oktober, 14.30 Uhr:

Fort X (Nohlenweg / Olpener Straße). Grünanlage. Referentin: Henriette Meynen im Anschluss 15.00 Uhr Kehlkaserne von Fort X. Referent: Bernd Pullem. Treffpunkt: vor dem Fort

⦁ Freitag, 11. November, 15.00 Uhr:

Zwischenwerk XIb (Mülheim). Referent: Dirk Wolfrum. Treffpunkt: vor dem Zwischenwerk

Samstag, 2. Juli, 9.00 Uhr

Tagesexkursion: Zülpich
Anmeldung unter: h.meynen@fortis-colonia.de , notfalls telefonisch 02294/991796 (begrenzte Teilnehmerzahl)

Kölner Festungstage 2016
3. bis 5. Juni 2016
Schwerpunktprogramm: Kölner Befestigungen und städtisches Grün

IMG_6552 Fortis Colonia 19.2.2016

Arbeitsgruppe Auswirkungen der Befestigungen

Arbeitsgruppe Auswirkungen der Befestigungen

Leiterin der Arbeitsgruppe: Henriette Meynen

Tagungstermine: in unregelmäßigen Abständen

 

Themen der Arbeitsgruppe:

Erfassung des historischen Bestandes:
Die noch vorhandenen ehemaligen Befestigungsbauwerke werden nach ihrer nicht mehr militärischen Funktion als dekorative Elemente im Stadbild oder umgenutzte Geschichtsdokumente sortiert. Eine Gliederung erfolgt sodann nach ihrer Nutzungsart in Grüne Denkmäler oder sonstiger Umnutzungsart wie Kasernen in Wohnheime u.a. Dabei sind die Nutzungen im Dritten Reich ein eigenes Thema.

Eine weitere Beachtung wird dem einst militärischem Gelände, das zumeist in Grünanlagen umgewandelt wurde, gewidmet und auch deren Fortentwicklung untersucht. Desweiteren werden Straßenanlagen, die als Militärstraßen angelegt wurden oder aufgrund von Befestigungen entstanden als Dokumente früherer Befestigungen ermittelt und deren durchgehender Fortbestand beobachtet.

Erfassung des heutigen Zustands und der heutigen Nutzungen mit Blick in die Zukunft:
Insgesamt wird der derzeitige Erhaltungszustand begutachtet und vermutliche zukünftige Entwicklungen erörtert. Dabei kommen die aktuellen Tendenzen gegenüber derartigen Objekten zur Sprache. Überlegungen für die teils schon etwas verkommenen Objekte werden angestellt und möglichst Änderungsvorschläge entworfen.

Öffentlichkeitsarbeit:
Die gefundenen Lösungen werden der Öffentlichkeit vorgestellt, z. T. in Beiträgen von Fortis Das Magazin, in Führungen oder Vorträgen usw.

Kontakt

Vorstand

Vorsitzender: Konrad Adenauer
konrad.adenauer@fortis-colonia.de

1. Stellvertretender Vorsitzender: Werner Burauen
w.burauen@fortis-colonia.de

Stellvertretender Vorsitzender: Dipl.-Ing. Jörg Sperner
j.sperner@fortis-colonia.de

Schatzmeister: Martin Gallhöfer
m.gallhoefer@fortis-colonia.de

Schriftführer: Detlef Reich
d.reich@fortis-colonia.de

Ehrenvorsitzende: Dr. Henriette Meynen
h.meynen@fortis-colonia.de

Beisitzer: Dirk Wolfrum
preussen-neuzeit@fortis-colonia.de


Wissenschaftlicher Beirat

Andreas Kupka, M.A.
Historiker und Archäologe, Präsident der deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e. V.

Prof. Dr. Klaus Militzer
Ehemals apl. Professor an der Ruhr-Universität Bochum, Historiker mit Schwerpunkt Mittelalter

Prof. Dr. Hans Leisen
Geologe, Dozent an der Fachhochschule Köln, Schwerpunkt: Konservierung von historischer Bausubstanz

Dr. Dorothea Wiktorin
Geographin an der Universität Köln, Schwerpunkt Stadtgeographie

Hannelore Jung
Architektin


Arbeitsgruppen

AG Römische Stadtbefestigungen
Leitung: Dipl.-Ing. Jörg Sperner
roemer@fortis-colonia.de

AG Mittelalterliche Stadtbefestigungen
Leitung: N.N.

AG Preußen und Neuzeit
Leitung: Dirk Wolfrum
preussen-neuzeit@fortis-colonia.de

AG Städtebauliche Auswirkungen und Nutzungsperspektiven der Stadtbefestigungen
Leitung: Dr. Henriette Meynen
auswirkungen@fortis-colonia.de

AG Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Detlef Reich
oeffentlichkeitsarbeit@fortis-colonia.de

Publikationen

Publikationen

Fortis Colonia veröffentlicht in jährlichem Turnus ein eigenes Vereinsmagazin. Darüber hinaus ist 2010 der erste Band der Schriftenreihe von Fortis Colonia erschienen. An dieser Stelle finden Sie sowohl Informationen zu unseren Publikationen, als auch Rezensionen durch die (Fach-)presse. Sollten Sie Fragen haben, so freuen wir uns über Ihre Email

Fortis – Das Magazin

Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2015/2016

 

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    • Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2014“

      magazin2014

    • Erschienen im Eigenverlag am 01.12.2014
      88 SeitenIn unserer vierten Ausgabe finden Sie auch in diesem Jahr eine Vielzahl hochwertiger Fachbeiträge zu unterschiedlichen Themen des Kölner Festungsbaus und der Kölner Stadtgeschichte. Zudem bieten wir Ihnen wieder einen Einblick in die Aktivitäten des Vereins und einen Ausblick auf unsere Veranstaltungen in 2015. [Zum Inhalt]Das Magazin kann unter info@fortis-colonia.de bezogen werden.
      Über eine Spende zur Kostendeckung freuen wir uns sehr.
    • Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2013“

      magazin2013

    • Erschienen im Eigenverlag am 28.11.2013
      78 SeitenDie dritte Ausgabe unseres Vereinsmagazin enthält eine Vielzahl hochwertiger Fachbeiträge zu unterschiedlichen Themen des Kölner Festungsbaus und der Kölner Stadtgeschichte. Auch in dieser Ausgabe bieten wir Ihnen wieder einen Einblick in die Aktivitäten des Vereins. [Zum Inhalt]Das Magazin kann unter info@fortis-colonia.de bezogen werden.
      Über eine Spende zur Kostendeckung freuen wir uns sehr.
    • Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2012/2013“

      magazin2012-2013

    • Erschienen im Eigenverlag am 28.11.2012
      64 SeitenIm zweiten Vereinsmagazin von Fortis Colonia finden sich finden sich wieder zahlreiche Fachbeiträge zu Themen des Kölner Festungsbaus, der Kölner Stadtgeschichte sowie zu vergangenen und zukünftigen Aktivitäten des Vereins. [Zum Inhalt]Das Magazin kann unter info@fortis-colonia.de bezogen werden.
      Über eine Spende zur Kostendeckung freuen wir uns sehr.
      Es sind noch wenige Exemplare erhältlich.
    • Erstes Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2011“

      magazin2011

    • Erschienen im Eigenverlag am 06.12.2011
      60 SeitenIm ersten Vereinsmagazin von Fortis Colonia finden sich neben Beiträgen zur Vereinshistorie zahlreiche Fachbeiträge zu Themen des Kölner Festungsbaus, der Kölner Stadtgeschichte sowie zu vergangenen und zukünftigen Aktivitäten des Vereins. [Zum Inhalt]Leider ist die Auflage komplett vergriffen und kann nicht mehr bestellt werden.

 


Schriftenreihe Fortis Colonia

  • Eine Grünanlage mit Geschichte

    Festungsbauten und Äußerer Grüngürtel in Köln

    festschrift_adenauer

  • Erschienen im November 2015, Vertrieb: Maternus Buchhandlung
    272 S. mit über 300 Abbildungen
    ISBN 978-3-9817714-1-1Nr. 2 der Schriftenreihe von Fortis Colonia:
    Das Fest schrift zum 70. Geburtstag von Konrad Adenauer enthält einundzwanzig Beiträge von sechzehn Autoren:Konrad Adenauer, Petra Adenauer, Joachim Bauer, Ute Becker, Werner Burauen, Albert Distelrath, Bernd von der Felsen, Alexander Hess, Dieter Klein-Meynen, Henriette Meynen, Klaus Militzer, Mark Sauer, Elisabeth Spiegel, Martin Turck, Dirk Wolfrum, Reinhard Zeese.

    Es gibt wohl kaum eine andere Stadt, die wie Köln eine so weitläufige Parkanlage auf städtischem Gebiet besitzt, deren Geschichte zudem einmalig ist und die außerdem durch diesen Band so gut aufgearbeitet ist. Inhaltsverzeichnis und Geleitwort haben wir Ihnen [hier] als PDF zur Verfügung gestellt.

    Im Buchhandel ist die Festschrift zum Preis von 24,95 EUR erhältlich.

      • Am 8. Dez. 2015 um 19.00 Uhr wird im Kubus des hdak (haus der architektur köln) im Josef-Haubrich-Hof, nahe des Neumarkts das Buch durch Dr. Henriette Meynen vorgestellt. Im Anschluss wird es eine allgemeine Diskussion dazu geben. Mehrere der Autoren des Buches werden mit den Besuchern diskutieren.
  • Festungsstadt Köln – Das Bollwerk im Westen

    festungsstadtkoeln_cover

  • Erschienen im Emons Verlag, November 2010
    544 S. mit über 700 Abbildungen, Format 31,5 x 29 cm
    ISBN 978-3-89705-780-7Nr. 1 der Schriftenreihe von Fortis Colonia:
    Das von Henriette Meynen herausgegebene Werk enthält Beiträge von zwölf Autoren:Bernd von der Felsen, Dieter Klein-Meynen, Andreas Kupka, Henriette Meynen, Helmut Pflüger, Jens Rohde, Rudolf Schmidt, Peter Sievert, Martin Turck, Michael Vollert, Bernhard Wacker, Uwe Zinnow.

    Entsprechend der Ausrichtung von Fortis Colonia umfasst das Thema „Festungsstadt Köln“ zahlreiche Facetten. Nicht nur die Geschichte, der Aufbau und die Gestaltung der Festung Köln mit ihrer gesamten Infrastruktur ist beschrieben, sondern auch soziale Aspekte, die Einordnung der Kölner Bauten in die allgemeine Stilgeschichte sowie die Auswirkungen der Festung auf die heutige Stadtstruktur.
    Dabei wird nicht nur in Worten, sondern auch in Abbildungen, mit historischen sowie neueren Fotos und Plänen die detaillierte Gestalt und Funktion der Festungsanlagen allgemein verständlich dargestellt. In zahlreichen historischen Karten sowie auch einer beigefügten aktuellen Karte sind die Standorte von militärischen Bauten und Anlagen aus der Zeit von 1815 bis 1918 eingetragen.

    Ein erstes Standardwerk über die preußische Festungsstadt Köln liegt somit vor und ist in jedem guten Buchhandel zum Preis von 19,95 EUR erhältlich.


Rezensionen

  • Fortis Colonia e.V. (Hrsg.): FORTIS. Das Magazin 2011; Köln, 2011; DIN-A-4 – Format, 60 Seiten, durchgehend SW- und farbig illustriert; 4,50 €; erhältlich über: Thomas-Georg Tremblau, Karlstraße 15, 50679 Köln, info@fortis-colonia.deAm 6. Dezember 2011 war es soweit: Mit dem Heft „FORTIS – Das Magazin 2011“ konnte der jüngst gegründete Kölner Festungsverein Fortis Colonia e.V. (s.a. Am Wall Nr. 70, S. 15) sein erstes Mitgliedermagazin der Öffentlichkeit präsentieren. Auf insgesamt 60 Seiten stellt der Verein sich nicht nur selbst dar, sondern beschreibt auch Zweck, Ziele und Aufgaben. So sind bereits fünf Arbeitsgruppen mit den Schwerpunkten „Römer“, „Mittelalter“, „Preußen & Neuzeit“, „Auswirkungen“ und „Umnutzungen“ aktiv. Den eigentlichen Teil des Heftes bestreiten jedoch verschiedene Aufsätze und Berichte, die – beginnend mit der römischen Geschichte – durch die Jahrhunderte bis hin zur preußischen Neubefestigung Kölns führen und damit die einstige Bedeutung Kölns als Festungsstadt verdeutlichen. Eine Übersicht über die im Jahr 2011 durchgeführten Veranstaltungen beschließt die Zusammenstellung dieses ersten Magazins.Für den Laien, der noch nie etwas von der Festung Köln gehört hat, stellt dieses graphisch und inhaltlich gut gestaltete Heft einen ersten Überblick zur Thematik „Festung Köln“ dar. Es zeigt aber auch die noch ruhenden Potenziale für die weitere Stadtentwicklung auf, die sich aus dieser speziellen Geschichte ergeben. Die zunehmende Akzeptanz des Vereins durch die Kölner Bürgerschaft zugleich mit politischen und administrativen Repräsentanten lässt zudem erwarten, dass dieses Potential künftig eine politische Rolle spielen könnte, die insbesondere der Lebensqualität der Stadtbevölkerung, aber auch dem Tourismus zugute käme. Dem Verein seien an dieser Stelle für einen gelungenen Start einer neuen Schriftenreihe die besten Glückwünsche ausgesprochen – es bleibt gleichzeitig zu hoffen, dass mit diesem Anspruch die Reihe fortgesetzt und mit neuen Informationen der Wissensdurst interessierter Kreise auch außerhalb von Köln gestillt werden kann. HRNQuelle: Neumann, H.-R., Rezension – Fortis das Magazin 2011, in: Interfest e.V. Mitteilungsheft „Am Wall“, Heft 78/2012, S. 32-33
  • Grosser Buchband

    Die stärkste Festung im Westen

    Erstellt 02.12.2010
    Köln.Die Römer und die Baumeister des Mittelalters haben das Kölner Stadtbild mit ihren Bauten und Straßenanlagen geprägt. Das lernt heute jedes Kind in der Schule. Bauwerke wie der Römerturm oder die Severinstorburg sind auch kaum zu übersehen. Aber dass ausgerechnet die ungeliebten Preußen den Kölner Stadtplan mit den Halbkreisen des Inneren Grüngürtels und des Militärrings im 19. Jahrhundert wesentlich mitgestaltet haben, ist kaum jemand bekannt – denn die baulichen Zeugnisse dieser Zeit liegen versteckt im Grünen. Mit dem neuen schwergewichtigen Band über die „Festungsstadt Köln. Das Bollwerk im Westen“ könnte jetzt ein neues Bewusstsein für den preußischen Einfluss auf die Kölner Stadtentwicklung geschaffen werden.

    Die stärkste Festung im Westen

    „Der Festungsbau war im 19. Jahrhundert zweifelsohne die größte öffentliche Baumaßnahme in Köln, wesentlich größer als die Domvollendung“, sagt Henriette Meynen, die Herausgeberin des mehr als 500 Seiten starken Werkes. Zwischen 1815 und 1918 bauten die Preußen Köln – unter strengster Geheimhaltung – zur stärksten Festung im Westen des preußischen Reiches aus. Dies geschah in zwei Schritten. Zunächst wurde die mittelalterliche Stadtbefestigung erweitert und ein zweiter Befestigungsring östlich des heutigen Inneren Grüngürtels angelegt. Hinzu kam ein Wall um den Deutzer Ortskern, der in etwa entlang des Gotenrings verlief. Mehr als 50 Jahre später, nach dem Krieg von 1870 / 71, wurden die Anlagen um einen weiteren, weit vorgelagerten Festungsring entlang des Militärrings und der rechtsrheinischen Ringstraßen ergänzt.

    Heute sind es vor allem die mehr oder weniger gepflegten Forts im Inneren und Äußeren Grüngürtel, die als Relikte der preußischen Befestigung bekannt sind. Die Militärstrategen mit der Pickelhaube hatten jedoch nicht nur gewaltige Mauern und Wälle gebaut, sondern die ganze Stadt mit einem Netzwerk militärischer Infrastruktur überzogen – von Kasernen über Pulverlager und Militärbäckereien bis zu Schwimmanstalten. Ganz Köln bot im 19. Jahrhundert das Bild einer Garnisonsstadt im blau-grauen Uniform-Look, aus deren Mitte der Dom aufragte. Einige dieser Einrichtungen kennt man heute noch, ohne dass sie mit Preußens Glanz und Gloria in Verbindung gebracht werden. Die Riehler Heimstätten etwa sind ehemalige Kasernen, das „Bastei“-Restaurant am Rheinufer war einmal eine militärische Bastion, und die Merheimer Heide diente als Exerzierplatz.

    „Und wenn demnächst die Bauarbeiten für das neue Stadtarchiv am Eifelwall beginnen, wird man im Boden auf die Überreste der inneren Umwallung stoßen“, sagt Meynen. Das lässt schon der Straßenname erwarten. Denn wo immer eine Straße in Köln sich „Ring“ oder „Wall“ nennt, geht das darauf zurück, dass die Preußen an diesen Stellen Versorgungswege und Bauten für ihre Truppen angelegt hatten.

    Vom Schussfeld zum Erholungsgebiet

    Mehr als 100 Jahre lang war Köln nicht nur die stärkste Festung in Preußen, sondern auch die vorbildlichste. Die 182 Festungsbauten auf dem knapp 40 Kilometer langen Gürtel aus Forts wurden ständig auf dem neusten architektonischen und militärischen Stand gehalten und dienten als Musterbeispiel für viele andere Befestigungen.

    Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg wurde im Versailler Vertrag die Schleifung der Festung Köln festgeschrieben. Dies wurde weitgehend, aber nicht vollständig umgesetzt. Der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer erreichte, dass nur die strategisch wichtigen Festungsteile beseitigt wurden. Die auch heute noch bekannten Unterkünfte und Lager in den „Forts“ blieben erhalten.

    Adenauers Grundgedanke: Die Gebäude und die davor liegenden Freiflächen, deren Hauptfunktion es war, freies Schussfeld zu bieten, sollten als Erholungsgebiet für die Bürger einer neuen Nutzung zugeführt werden. So entstanden die Grüngürtel, wie sie auch heute noch bekannt sind.

    Während die Grünzüge erhalten blieben, geriet die Bedeutung der Bauwerke darin in Vergessenheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die Stadt entgegen der Planung ihres ehemaligen Oberbürgermeisters sogar selbst einige der Gebäude abbrechen. Bis heute sind die wenigsten gut gepflegt. „Die Werke befinden sich inzwischen im Landschaftsschutzgebiet und sind zugunsten des Landschaftsschutzes dem Verfall preisgegeben“, kritisiert Henriette Meynen.

    Jahrelange Vorarbeit für Schriftenreihe

    Das Buch über die Festungsstadt Köln ist nicht nur das Ergebnis jahrelanger Vorarbeiten der Herausgeberin, die bis 2005 im Büro des Stadtkonservators arbeitete, sondern auch der erste Band einer Schriftenreihe, die von dem Verein „Fortis Colonia“ herausgegeben wird. Dieser widmet sich dem Erhalt und der Erforschung der Kölner Festungswerke. Der Band, so hofft Vereinsvorsitzender Konrad Adenauer jun., der Enkel des ehemaligen Oberbürgermeisters und späteren Bundeskanzlers, könnte einen Anstoß geben, „die Festungsbauwerke zu erhalten, zu pflegen und durch sinnvolle Nutzung mit Leben zu füllen“.

    Quelle: Kölner Stadtanzeiger http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/grosser-buchband-die-staerkste-festung-im-westen,16341264,12609010.html

 

Ziele & Aufgaben

Ziele & Aufgaben

An vielen Orten unserer Stadt finden wir auch heute noch – offen oder im Verborgenen – Zeugnisse der Stadtbefestigungen aller Epochen aus mehr als 2000 Jahren Kölner Stadtgeschichte. So haben Römer und Franken, Mittelalter und Preußenzeit deutliche Spuren hinterlassen. Seien es die nicht unerheblichen Reste der römischen Stadtmauer mit Ubiermonument, der Römerturm, die Pforte des Nordtores oder das Hafentor am Kurt-Hackenberg-Platz, die Mauerzüge an Komödienstraße und Burgmauer und die Befunde des spätrömischen Kastells Divitia in Deutz. Aber auch die noch erhaltenen Mauern und Tore der einst mächtigen mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Bayenturm, Severinstor, Ulrepforte oder Eigelsteintorburg, wie auch die militärischen Verteidigungsanlagen des preußischen Köln mit den Forts, den Zwischenwerken und dem vor einigen Jahren vorbildlich restaurierten Malakoffturm am Rheinauhafen, sowie einstige Kasernengelände; Relikte und Bauwerke aus 2000 Jahren befestigtem Köln finden wir noch an überraschend vielen Stellen im gesamten Kölner Stadtgebiet.

Teile dieses historisch äußerst wertvollen Erbes sind jedoch aus den verschiedensten Gründen in ihrem Bestand gefährdet. Der Zahn der Zeit und die sich stetig verstärkenden Umweltbelastungen, aber auch ein häufig mangelndes Bewusstsein der Verantwortlichen in Wirtschaft, Politik und Verwaltung für den Wert und die Bedeutung denkmalgeschützter oder schützenswerter Bauwerke, eine übermäßig profitorientierte und stark investorenfreundliche Stadtplanung, aber leider auch die derzeit äußerst angespannte Haushaltslage der Stadt Köln gefährden unser historisches Erbe.

Fortis Colonia setzt sich daher für die Erhaltung, Sanierung und Nutzung bzw. Umnutzung dieser Festungsbauwerke ein. Denn nur eine sinnvolle und denkmalgerechte Nutzung historischer Baudenkmale ist der beste und sicherste Denkmalschutz und hilft die zu schützenden Bauwerke für künftige Generationen zu bewahren. So kann man beispielsweise die Umnutzungen von Fort I im Kölner Friedenspark zu einer Einrichtung freier Jugendarbeit oder die Freiluga im Zwischenwerk Va in Müngersdorf, als Freiluft- und Gartenschule, sicher als beispielgebend ansehen.

Fortis Colonia geht es aber um weit mehr als nur um Festungswesen, Militärgeschichte oder Archäologie, sondern auch ganz allgemein um Stadtgeschichte, um Baugeschichte sowie um aktuelle städtebauliche und geographische Fragestellungen. So befasst sich Fortis Colonia außerdem mit den Folgeerscheinungen der einstigen Festungsstadt, etwa mit den die Stadt gliedernden Grüngürteln, die die Kölner zur Erholung nutzen oder beispielsweise dem Fritz-Encke-Volkspark auf einem ehemaligen Pulvermagazin. In gleicher Weise gehören zahlreiche, durch die Befestigungen in ihrer Lage festgelegte Straßenverläufe dazu. Kurzum die gesamte Kölner Stadtstruktur lässt sich erst durch die Kenntnisse der verschiedensten Befestigungen erklären. Daher sind uns auch Themen wie Gartenbau und botanische Aspekte wichtig.

Im Sinne unserer Ziele und Aufgaben wollen wir mit unseren vielfältigen Aktionen und Aktivitäten, durch Veröffentlichungen und Vorträge, mit Führungen und Exkursionen, verstärkt Interesse für unsere Themen wecken, sensibilisieren und informieren – wollen wir ein geschichtliches und kulturelles Bewusstsein schaffen in Verantwortung gegenüber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Impressum

Vorsitzender:
Konrad Adenauer

1. Stellvertretender Vorsitzender:
Werner Burauen

Stellvertretender Vorsitzender:
Dipl.Ing. Jörg Sperner

Stellvertretender Vorsitzender:
Stefan Lewejohann

Schatzmeister:
Martin Gallhöfer

Schriftführer:
Detlef Reich

Ehrenvorsitzende:
Dr. Henriette Meynen

Beisitzer:

Dirk Wolfrum

Der Verein „Fortis Colonia“ wurde am 18.01.2010 unter der Vereinsnummer VR 16186 beim Amtsgericht Köln in das Vereinsregister eingetragen.

Fortis Colonia e.V. ist mit Steuernummer 219/5882/2124 durch Bescheinigung des Finanzamts Köln-Süd gemäß §§ 51 ff. AO als gemeinnützig anerkannt.


Bankverbindung:

Sparkasse KölnBonn
Kontoinhaber : Fortis Colonia e.V.
Konto-Nr. 1902681244
BLZ 37050198
IBAN DE47 3705 0198 1902 6812 44
BIC COLSDE33

Postanschrift:

Fortis Colonia e. V.
Hans-Berge-Str. 22
50997 Köln

Fotos:

Titelleiste: Helenenturm, Fort X rrh., Fort Paul/Volksgarten, Th.-G. Tremblau
Titelleiste: Hahnentor, W. Burauen
Titelleiste: Rosengarten, J. Wiesenfeller


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Der Verein

 


Wie alles begann

Am Anfang waren Bedauern und Sorge. Bedauern darüber, dass immer mehr der preußischen Festungsanlagen in den Kölner Grünanlagen verfielen oder abgeräumt wurden. Sorge, dass diesem Prozess scheinbar unaufhaltsam ein historisches Erbe zum Opfer fiel, das einen wesentlichen Zeitraum der Stadtentwicklung Kölns dokumentiert. War es für Konrad Adenauer, den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Köln noch eine „Lebensfrage“, dass möglichst viel von den Forts und Zwischenwerken bei der „Entfestigung“ nach dem 1. Weltkrieg erhalten blieb, wurden eben diese Bauten nach dem 2. Weltkrieg eher als Denkmäler des Militarismus für nicht erhaltenswert erachtet und teilweise dem Verfall preisgegeben. Auch blieben die Bauwerke kaum im Bewusstsein der Kölner Bürger.

Erst Jahrzehnte nach Kriegsende begann sich ein Paradigmenwechsel durchzusetzen, aus dem heraus sich zur Jahrtausendwende wichtige Aktivitäten für einen sorgfältigeren Umgang mit dem historischen Erbe entwickelten. 1999 gab das Amt des Stadtkonservators, gemeinsam mit dem Amt für Straßen und Verkehrstechnik und dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen drei Faltblätter für Radtouren „Auf den Spuren des preußischen Kölns“ heraus, 2000 beteiligte sich Köln als einziger deutscher Teilnehmer an der Veranstaltung Eurofort. Etwa zeitgleich entstanden ein Verein (AFK, seit 1998) und eine Gruppierung (CRIFA) Kölner Bürger, deren Vereinsziel die Untersuchung und Bewahrung der Bauwerke der ehemaligen Festung Köln ist.

Gründungsversammlung; Reinhard Zeese, 2009

Einen wichtigen Baustein für die Öffentlichkeitsarbeit zugunsten des militärhistorischen Erbes bildete der 2004 von Dr. Henriette Meynen als Mitarbeiterin des Stadtkonservators initiierte und mitgestaltete und zunächst noch auf die Preußenzeit fokussierte „Tag der Forts in Köln“. An seiner Gestaltung arbeiteten neben den bereits genannten Gruppierungen Mitglieder des RVDL und des Kölner Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen sowie Privatpersonen ehrenamtlich mit. Bereits im darauf folgenden Jahr wurde das Angebot um die Reste der mittelalterlichen Befestigungen erweitert. Sie werden teilweise von den Kölner Traditionscorps genutzt, deren Mitglieder ebenfalls Führungen anboten. Mit jedem Jahr nahm die Zahl ehrenamtlicher nicht organisierter Mitarbeiter zu, die Angebote konnten ausgeweitet werden und umfassten schließlich die 2000 Jahre der Geschichte Kölns als einer wehrhaften und bedeutenden Stadt. Allerdings zeigte sich, dass es durch diverse Veränderungen in Ämtern und Vereinigungen immer schwieriger wurde, das erweiterte Ziel der Aktivitäten zu verfolgen, nämlich über das einst befestigte Köln und die daraus resultierende Stadtentwicklung Wissen zu vermitteln, Forschung zu fördern und die Bewahrung und Dokumentation des hieraus resultierenden kulturellen Erbes zu unterstützen.

Festakt und Vorstellung am Hafenamt, Archiv Fortis Colonia, 2010

Deshalb setzten sich im Sommer 2009 interessierte Privatpersonen zusammen, beschlossen, einen Verein zu gründen und gaben ihm den Namen Fortis Colonia. Nachdem eine Satzung erstellt war, fand am 14. Oktober 2009 die Gründungsveranstaltung statt und am 18. Januar 2010 erfolgte die Eintragung beim Amtsgericht. Ein Logo wurde entwickelt und bereits am 13. März stellte sich der Verein in einer Festveranstaltung im Hafenamt, dem Verwaltungssitz der HGK, der Öffentlichkeit vor. Grußworte sprachen Regierungspräsident Hans Peter Lindlar und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch; Konrad Adenauer, der 1.Vorsitzende des neu gegründeten Vereins, stellte dessen Ziele vor. Festlicher Höhepunkt war der Vortrag von Frau Professor Dr. Hiltrud Kier, Kölner Stadtkonservatorin a.D. über „2000 Jahre befestigtes Köln“. Seit dem ersten Aktionswochenende am 5./6. Juni bietet der Verein in unregelmäßigen Abständen Führungen und Vorträge an. Immer mehr Kölner Bürgerinnen und Bürger unterstützen den Verein durch Mitgliedschaft und Mitarbeit. Es wird „sich gekümmert“.